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Termine

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21.08.2026 – 19:00 Uhr

Freitag, den 21. August 2026 um 19 Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg

Oliver Fischer liest aus seinem Buch „Man kann die Liebe nicht stärker erleben“

(Foto: Arthur Fischer-Meny)

Der Journalist Oliver Fischer liest am Freitag, den 21. August 2026 aus seinem Buch Man kann die Liebe nicht stärker erleben“. Thema istdie Freundschaft zwischen dem jungen Thomas Mann und dem Kunststudenten Paul Ehrenberg. Der Abend beginnt um 19 Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg (S-Bahn Stadt-hausbrücke, U-Bahn Rödingsmarkt).

«Man kann die Liebe nicht stärker erleben», notiert Thomas Mann 1943 über seine Beziehung zu Paul Ehrenberg. Die beiden begegnen sich 1899 in einem Münchner Salon. Ehrenberg studiert Tiermalerei, Thomas Mann ist Redakteur des «Simplicissimus» und schreibt an seinem ersten Roman «Buddenbrooks». Die Begegnung reißt den schüchternen Thomas aus seiner sorgsam gepflegten Distanz. Paul besucht mit ihm Kaffeehäuser und die Schwabinger Faschingsbälle – für den Lübecker Patriziersohn eine neue Erfahrung von Leichtigkeit und Lebenslust. Vielleicht findet er bei Paul sogar körperliche Erfüllung, wie ein neuer Blick auf die Quellen zeigt. Mehrere Jahre hält diese enge Freundschaft an. Aber auch danach behalten beide füreinander große Bedeutung – auch als sich die Wege 1933 trennen: Paul bleibt in Deutschland und arrangiert sich mit den Nazis, Thomas geht ins Exil.

Die Lesung ist ein weiterer Abend zugunsten des sozialen und kulturellen Projekts „Das Ledigenheim erhalten!“ in der Hamburger Neustadt.  Die Reihe existiert seit Sommer 2014.Im August 2020 - früh in den Monaten der Corona-Pandemie - hat die Gemeinde des Kleinen Michel ihre Kirche in Nachbarschaftshilfe für die Benefiz - Reihe geöffnet.

Oliver Fischer verzichtet auf ein Honorar.Die Spenden der Besucher kommen der laufenden Projektarbeit für die Erhaltung und Sanierung des Ledigenheims zugute.

Anmeldung erwünscht unter anmeldung@stiftungros.de oder unter Tel: 0 40/29 81 38 88.

25.09.2026 – 19:00 Uhr

Freitag, den 25. September 2026 um 19 Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg

Susanne Beyer liest aus „Kornblumenblau"

(Foto: Christina Körte)

Die Journalistin und Autorin Susanne Beyer liestam Freitag, den 25. September 2026 aus „Kornblumenblau“, ihrem Buch über ihren Großvater. Der Abend beginnt um 19 Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg (S-Bahn Stadthausbrücke, U-Bahn Rödingsmarkt).

Susanne Beyer hat ihren Großvater nie kennengelernt. Er starb unter mysteriösen Umständen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs. Wer hat ihn erschossen? Und was war eigentlich seine Aufgabe im NS-Staat?

In fast jeder Familie schlummern Geheimnisse: Haben die Eltern oder Großeltern während der NS-Zeit Schuld auf sich geladen? Was verschweigen die Geschichten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden? Susanne Beyer versucht, 80 Jahre nach dem Tod des Großvaters die Wahrheit herauszufinden. Dabei wird ihr immer klarer, welche Folgen die Vergangenheit für ihr eigenes Leben hat.

Ein bewegendes Buch über eine Spurensuche und die Auswirkungen von Familiengeheimnissen auf die Gegenwart. Mit vielen hilfreichen Hinweisen für alle, die mehr über die eigenen Vorfahren herausfinden möchten: Wie und wo recherchiere ich? Und wie gehe ich damit um, wenn sich herausstellt, dass mein Großvater Mitglied der NSDAP war?

Die Lesung ist ein weiterer Abend zugunsten des sozialen und kulturellen Projekts „Das Ledigenheim erhalten!“ in der Hamburger Neustadt.  Die Reihe existiert seit Sommer 2014.Im August 2020 - früh in den Monaten der Corona-Pandemie - hat die Gemeinde des Kleinen Michel ihre Kirche in Nachbarschaftshilfe für die Benefiz - Reihe geöffnet.

Susanne Beyer verzichtet auf ein Honorar. Die Spenden der Besucher kommen der laufenden Projektarbeit für die Erhaltung und Sanierung des Ledigenheims zugute.

Anmeldung erwünscht unter anmeldung@stiftungros.de oder unter Tel: 0 40/29 81 38 88.