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Termine

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Auch bitten wir weiterhin um Anmeldung mit Mailadresse oder Telefonnummer, um bei Bedarf Kontakt aufnehmen zu können. Die passende Anmeldeadresse steht jeweils unter der Veranstaltung.

Terminauswahl


25.09.2026 – 19:00 Uhr

Freitag, den 25. September 2026 um 19 Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg

Susanne Beyer liest aus „Kornblumenblau"

(Foto: Christina Körte)

Die Journalistin und Autorin Susanne Beyer liestam Freitag, den 25. September 2026 aus „Kornblumenblau“, ihrem Buch über ihren Großvater. Der Abend beginnt um 19 Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg (S-Bahn Stadthausbrücke, U-Bahn Rödingsmarkt).

Susanne Beyer hat ihren Großvater nie kennengelernt. Er starb unter mysteriösen Umständen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs. Wer hat ihn erschossen? Und was war eigentlich seine Aufgabe im NS-Staat?

In fast jeder Familie schlummern Geheimnisse: Haben die Eltern oder Großeltern während der NS-Zeit Schuld auf sich geladen? Was verschweigen die Geschichten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden? Susanne Beyer versucht, 80 Jahre nach dem Tod des Großvaters die Wahrheit herauszufinden. Dabei wird ihr immer klarer, welche Folgen die Vergangenheit für ihr eigenes Leben hat.

Ein bewegendes Buch über eine Spurensuche und die Auswirkungen von Familiengeheimnissen auf die Gegenwart. Mit vielen hilfreichen Hinweisen für alle, die mehr über die eigenen Vorfahren herausfinden möchten: Wie und wo recherchiere ich? Und wie gehe ich damit um, wenn sich herausstellt, dass mein Großvater Mitglied der NSDAP war?

Die Lesung ist ein weiterer Abend zugunsten des sozialen und kulturellen Projekts „Das Ledigenheim erhalten!“ in der Hamburger Neustadt.  Die Reihe existiert seit Sommer 2014.Im August 2020 - früh in den Monaten der Corona-Pandemie - hat die Gemeinde des Kleinen Michel ihre Kirche in Nachbarschaftshilfe für die Benefiz - Reihe geöffnet.

Susanne Beyer verzichtet auf ein Honorar. Die Spenden der Besucher kommen der laufenden Projektarbeit für die Erhaltung und Sanierung des Ledigenheims zugute.

Anmeldung erwünscht unter anmeldung@stiftungros.de oder unter Tel: 0 40/29 81 38 88.


20.11.2026 – 19:00 Uhr

Freitag, den 20. November 2026 um 19 Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg

Kristine Bilkau liest aus ihrem Roman „Halbinsel“

(Foto: Eva Semitzidou)

Die Schriftstellerin Kristine Bilkau liest am Freitag, den 20. November 2026 aus ihrem Roman „Halbinsel“. Dafür erhielt sie im Jahr 2025 den Leipziger Buchpreis. Die Lesung wird moderiert von der Journalistin Elisabeth von Thadden. Der Abend beginnt um 19 Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg (S-Bahn Stadthausbrücke, U-Bahn Rödingsmarkt).

Eine Halbinsel im nordfriesischen Wattenmeer. Hier, an der Nordsee, lebt Annett, Ende vierzig, seit vielen Jahren. Hier hat sie nach dem frühen Tod ihres Mannes ihre Tochter Linn allein großgezogen. Linn, Mitte zwanzig, ist nach dem Abitur voller Energie in die Welt gezogen, hat sich in schwedischen und rumänischen Wäldern als Umweltvolontärin engagiert, arbeitet für ein Aufforstungsprojekt. Für Annett ist ihre Tochter die Verkörperung von Hoffnung, Sinn und Zukunft. Doch auf einer Tagung, während eines Vortrags kippt Linn um, Kreislaufzusammenbruch, Erschöpfung. Annett holt sie für eine Woche zu sich nach Hause, ans Meer, nahe Husum. Aus einer werden zwei, dann drei Wochen, dann Monate. Zerrieben zwischen Leistungsdruck und Sinnsuche, scheint Linn mit Mitte Zwanzig an einem Nullpunkt. Annett fühlt sich hilflos angesichts der Antriebslosigkeit ihrer Tochter. Mit der Zeit brechen Konflikte auf, zwischen Mutter und Tochter, aber auch zwischen zwei Generationen. Die eine muss die Lebenswirklichkeit der anderen neu verstehen lernen.

Mit großem Gespür für das Zwischenmenschliche lotet Kristine Bilkau die drängenden Fragen unserer Zeit aus - die Frage nach der Verantwortung der Älteren für den Zustand der Welt sowie der Wunsch der Jüngeren, das eigene Leben mit Sinn zu füllen.

Die Lesung ist ein weiterer Abend zugunsten des sozialen und kulturellen Projekts „Das Ledigenheim erhalten!“ in der Hamburger Neustadt.  Die Reihe existiert seit 2014 und blickt inzwischen auf 120 Abend zurück. Im August 2020 - früh in den Monaten der Corona-Pandemie - hat die Gemeinde des Kleinen Michel ihre Kirche in Nachbarschaftshilfe für die Benefiz-Reihe geöffnet.

Autorin wie Moderatorin verzichten auf ein Honorar. Die Spenden der Besucher kommen der laufenden Projektarbeit für die Erhaltung und Sanierung des Ledigenheims zugute.

Anmeldung erwünscht unter anmeldung@stiftungros.de oder unter Tel: 0 40/29 81 38 88.