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Termine

Bitte beachten Sie bei den Veranstaltungen den jeweiligen Veranstaltungsort!

Auch bitten wir weiterhin um Anmeldung mit Mailadresse oder Telefonnummer, um bei Bedarf Kontakt aufnehmen zu können. Die passende Anmeldeadresse steht jeweils unter der Veranstaltung.

Darüber hinaus beachten Sie bitte die jeweils gültige Corona-Verordnung.

15.07.2022 – 19 Uhr

Freitag, den 15. Juli 2022 um 19 Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg

Susanne Neuffer liest aus ihrem neuen Novellenband „Sandstein“

Wie lange können Geschichten einen Menschen am Leben halten? D.s Krankenzimmer wird zum Salon, in dem Geschichten beginnen und enden. »Flussbett oder Erzähl, damit meine Zeit vergeht« ist eine Geschichte über Versuche in Sachen Liebe und Politik, über Freundschaft und die Kraft des Erzählens an der Wende zum 21. Jahrhundert. In »Sandstein oder Der Reiter auf dem Holodeck« reist der Sanitärfachmann Konrad Schattenhofer mit mehreren Aufträgen in die fränkische Stadt F. Er soll die Toiletten des Stadttheaters sanieren, seine Familiengeschichte aufarbeiten und – auf den Spuren Jakob Wassermanns – etwas über ein Stück Literatur- und Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts herausfinden. Begleitet von der Museumsmitarbeiterin Zenzi begibt sich Konrad auf eine verwirrende Suche und Wanderung durch die Sandsteinstadt und zieht eine überraschende Konsequenz für sein eigenes Leben. (Foto: privat)

Susanne Neuffer unterstützt mit ihrer Lesung den Erhalt des Ledigenheims. Die Spenden der Besucherinnen und Besucher kommen der laufenden Projektarbeit zugute.

Anmeldung erwünscht per Mail unter anmeldung@stiftungros.de oder telefonisch unter Tel: 0 40/29 81 38 88.

26.08.2022 – 19:00 Uhr

Freitag, den 26.08.2022 um 19 Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg

Laura Cwiertnia liest aus ihrem neuen Roman „Zuhause heißen wir anders“

In Karlas Familie wissen alle, wie es sich anfühlt, nicht dazuzugehören. Karla erlebt es als Kind in Bremen-Nord. Ihr Vater Avi in einer Klosterschule in Jerusalem. Die Großmutter Maryam als Gastarbeiterin in Deutschland. Die Urgroßmutter Armine auf den Straßen von Istanbul. Einfühlsam und mit feinem Humor fächert Laura Cwiertnia die verzweigten Pfade einer armenischen Familie auf, deren Erfahrungen so tiefgreifend sind, dass sie noch Generationen später nachhallen.

Die Kinder aus der Hochhaussiedlung in Bremen-Nord kennen die Herkunftsorte ihrer Familien genau: Türkei, Russland, Albanien. Nur bei Karla ist alles etwas anders. Sie weiß zwar, dass die Großmutter in den 60ern als Gastarbeiterin aus Istanbul nach Deutschland kam, und auch, dass die Familie armenische Wurzeln hat, doch gesprochen wird darüber nicht. Als Karlas Großmutter stirbt, taucht der Name einer Frau auf, Lilit, samt einer Adresse in Armenien. Karla gelingt es, ihren Vater zu einer gemeinsamen Reise zu überreden – in eine Heimat, die beide noch nie betreten haben.

Eindrücklich und bewegend erzählt Laura Cwiertnia davon, wie es sich anfühlt, am Rand einer Gesellschaft zu stehen. Und davon, wie es ist, keine Geschichte zu haben, die man mit anderen teilen kann. (Foto: Marlena Waldthausen)

Laura Cwiertnia unterstützt mit ihrer Lesung den Erhalt des Ledigenheims. Die Spenden der Besucherinnen und Besucher kommen der laufenden Projektarbeit zugute.

Anmeldung erwünscht per Mail unter anmeldung@stiftungros.de oder telefonisch unter Tel: 0 40/29 81 38 88.